VI.
[47] GÖCKEL,
ANNA ELISABETH
* 29. 6.1789 in Rodberg/Werden-Land
oo
20. 5.1823 mit Wilhelm Ludgerus Alvermann in Werden
* 3.10.1780
+ 25. 3.1843
+
10. 2.1858 (70) in Werden
mittags 3 Uhr an Alterschwäche
VII.
[94] GOCKEL,
JOHANN ADOLF dictus Krekeling
* 1751/52
aus der Honnschaft Rodberg (Werden-Land)
oo mit Anna Christina Krakeling
* um 1760
+ nach 1794
Kinder:
Johann Ludgerus Heinrich, * 10. 7.1780
Johann Ludgerus, * 15. 8.1784
Anna Elisabeth, * 29. 6.1789
Anna Gertrud, * 14. 4.1791
Anna Maria Gertrud, * 4. 9.1794
Stand: Bergmann
+ 25. 1.1829 (77) in Werden/Dilldorf (heute Kupferdreh)
EXKURS
zu Gockel, Werden
Anmerkung:
Krakeling (Kräckling) in Heisingen
Im Namensverzeichnis der Kontributionsliste von 1616 Werden wird Dirich Gockels
(1. Rotte Stadt Werden) und in Urkunden und Akten eine "arme Frau von
Gockelskothen" Nr. 162/1662 erwähnt.
Der Kotten Krekeling in Heisingen war ein Zeitpachtgut der
Abtei Werden, das von der Familie Gockel bewirtschaftet wurde. Im Jahre 1809
pachtete Johann Gockel genannt Krekeling
(Bretzel) den knapp 3 Morgen großen Kotten auf 12 Jahre von der Großherzoglichen
Domänenadministration in Werden. Durch königliche Kabinettsordre vom 6. 6.1822
erhält er den Kotten gegen Entrichtung eines Kanons von 10 Thalern jährlich in
Erbpacht. Als Flurname und Straßennamen, ist Krekelingsheide auch
Kraekelingsheide) überliefert.
(Akten STAD Best. Reg. Düsseldorf Nr. 19925)
LXIX. PACHT- ODER RENTENBUCH DES STIFTS WERDEN VON ABT
HEINRICH DUDEN. 1589/90
(Th II 1,20 IIIc) II 795,5f.
Gockel = Göckelskothen in Werden/Großumstand
“Auf
dem zum Deilhof gehörenden Bracken-Kotten hatte der Kötter Gockelen auf’m
Bracken bis 1612/13 seine Pacht pflichtgemäß an das Stift gezahlt. Nun ging er
aber mit seinem Oberbauern auf dem Deilhof einen neuen Vertrag ein und zahlte
seine Pacht fortan an den Deilbauern“ (Deilbachtal Essen Kuperdreh).